HousingAnywhere International Rent Index pro Stadt

Durchschnittlicher monatlicher Mietpreis, Oktober 2019

Der HousingAnywhere International Rent Index bestätigt für Q4 2019 einen anhaltenden Anstieg der Mietpreise. In teuren Immobilienmärkten wie London, Amsterdam und München hat sich dieser im Jahr 2019 verlangsamt, in Märkten mit niedrigerem Preisniveau war dies nicht der Fall: Vor allem Berlin, Barcelona, Madrid, Wien und Brüssel haben ein starkes Mietwachstum verzeichnet. Djordy Seelmann, CEO von HousingAnywhere, konstatiert:

Der Q4-Bericht bestätigt die Beobachtungen, die wir schon seit längerem machen. 2020 wird es interessant zu sehen, ob eine Obergrenze für die teuersten europäischen Städte erreicht wird und welche Städte aufschließen. Der Wohnraummangel bleibt sicherlich so drängend wie in den vergangenen Jahren. Darüber hinaus erwarten wir erste Auswirkungen von Maßnahmen, die Regierungen und Kommunen zur Linderung des Wohnungsmangels getroffen haben.

Durchschnittlicher monatlicher Mietpreis für möblierte Zweizimmerwohnung, WG-zimmern und Studios.

Top 5 der größten Mietpreisanstiege im Vergleich zum Vorjahr

  1. Wien hat Q4 2019 den höchsten gesamten Mietpreisanstieg verzeichnet: mit einem Plus von 8,9 Prozent bei Zweizimmerwohnungen auf eine durchschnittliche Monatsmiete von 971 Euro; Studio-Apartments sind um 14,6 Prozent auf durchschnittlich 804 Euro pro Monat gestiegen, der durchschnittliche Mietpreis für WG-Zimmer um 6,1 Prozent auf 480 Euro pro Monat.
  2. Barcelona hat die zweithöchsten Mietpreissteigerungen im Vergleich zum Vorjahr erzielt. Die Durchschnittsmiete für Zweizimmerwohnungen ist um 9,6 Prozent auf 1.249 Euro gestiegen, für Studio-Apartments um 8 Prozent auf 896 Euro und für ein WG-Zimmer um 8,2 Prozent auf durchschnittlich 509 Euro.
  3. In Madrid sind die Mieten für Zweizimmerwohnungen um 5 Prozent auf 1.127 Euro gestiegen, die für Studio-Apartments um 10,3 Prozent auf 837 Euro und für WG-Zimmer um 8,5 Prozent auf 543 Euro.
  4. In Berlin sind, im Vergleich zu Q4 2018, die Mietpreise für Zweizimmerwohnungen um 8,3 Prozent auf 1.142 Euro gestiegen. Bei den Mieten für Studio-Apartments beträgt der Anstieg 8,7 Prozent und durchschnittlich 883 Euro, bei WG-Zimmern 5,8 Prozent beziehungsweise 579 Euro durchschnittliche Monatsmiete.
  5. Auf dem Markt in Brüssel sind die Mietpreise für Zweizimmerwohnungen um 6,8 Prozent auf 963 Euro gestiegen, während es bei Studio-Apartments 6,1 Prozent und eine durchschnittliche Miete von 681 Euro pro Monat sind. Die Miete für WG-Zimmer ist im Vergleich zum Vorjahr um 8,9 Prozent auf 580 Euro gestiegen.

Top 5 der teuersten Städte im Rent Index

  1. Wie schon in den vergangenen Jahren ist London die teuerste europäische Stadt für WG-Zimmer, Zweizimmerwohnungen und Studio-Apartments. Der Mietpreisanstieg ist allerdings im vergangenen Jahr abgeflacht. Die Durchschnittsmieten für Zweizimmerwohnungen sind um 1 Prozent auf 1.747 Euro und für Studio-Apartments leicht um 0,3 Prozent gestiegen, sodass diese nun bei 1.142 Euro liegen. Der durchschnittliche Mietpreis für ein WG-Zimmer in London ist um 0,9 Prozent auf 697 Euro pro Monat gestiegen.
  2. In der zweitteuersten europäischen Stadt, Amsterdam, sind die Mieten für Zweizimmerwohnungen um 0,5 Prozent auf 1.683 Euro gestiegen, für Studio-Apartments um 0,8 Prozent auf durchschnittlich 996 Euro und für WG-Zimmer um 2 Prozent auf durchschnittlich 627 Euro pro Monat.
  3. In München sind die Durchschnittsmieten für Zweizimmerwohnungen um 1,2 Prozent auf 1.525 Euro gestiegen, für Studio-Apartments um 0,9 Prozent auf 1.034 Euro und für WG-Zimmer um 1,1 Prozent auf 688 Euro pro Monat.
  4. Die Mietpreise für Zeizimmerwohnungen sowie Studio-Apartments in Helsinki sind stabil, mit durchschnittlich 1.398 Euro bzw. 920 Euro pro Monat. Das deutet darauf hin, dass sich die Wachstumsrate eingependelt hat. Mietpreise für WG-Zimmer sind geringfügig um 0,2 Prozent auf durchschnittlich 669 Euro pro Monat gestiegen.
  5. In Utrecht sind die Mietpreise für Zweizimmerwohnungen leicht um 0,1 Prozent gestiegen, das heißt auf einen Monatsdurchschnitt von 1.289 Euro, und für Studio-Apartments um 0,6 Prozent auf 995 Euro gestiegen. Bei WG-Zimmern ist der Anstieg mit 1,4 Prozent jedoch größer, so dass der durchschnittliche Mietpreis im vierten Quartal 2019 bei 648 Euro pro Monat liegt.

Über den HousingAnywhere International Rent Index

Für diesen HousingAnywhere International Rent Index analysierte HousingAnywhere 94.311 Immobilienangebote, die zwischen Oktober 2018 und Dezember 2019 auf der Plattform inseriert wurden. Um die Repräsentativität der Daten zu gewährleisten, wurden Immobilien, die bei potenziellen Mietern auf kein Interesse stießen, sowie Angebote, die als Ausreißer gelten, ausgeschlossen. Als zu teuer oder zu billig eingestufte Immobilien wurden für diesen Bericht ebenfalls nicht berücksichtigt, um die Daten nicht zu verzerren. Lediglich Städte, in denen eine ausreichende Stichprobe für eine zuverlässige Datenlage vorhanden war, wurden in den Bericht einbezogen. Bei den Angeboten handelt es sich um Einzelzimmer in Wohngemeinschaften, private Studios und private Einzimmerwohnungen. Dieser Bericht ist auch in Englisch, Spanisch, Italienisch und Niederländisch verfügbar.

Über HousingAnywhere

HousingAnywhere ist die weltweit größte Wohnungsplattform für internationale Studenten und junge Berufstätige mit über 50.000 aktiven Inseraten und über 8 Millionen Nutzern in über 60 Ländern. Über die Buchungsplattform können Mieter direkt mit Vermietern in Kontakt treten und mittelfristige Mietverträge vereinbaren. Mehr als 150 Partneruniversitäten empfehlen ihren Studenten, die HousingAnywhere-Plattform zu nutzen. Das in Rotterdam ansässige Technologie Start-up beschäftigt 100 Mitarbeiter.

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