HousingAnywhere International Rent Index pro Stadt

Amsterdam, Barcelona, Berlin, Brüssel, Den Haag, Florenz, Helsinki, Kopenhagen, London, Madrid, Mailand, München, Rotterdam, Stockholm, Turin, Utrecht, Valencia und Wien - Mietpreise, Oktober 2019

Der HousingAnywhere International Rent Index für das dritte Quartal 2019 zeigt erneut, dass sich die Mietpreise für Einzimmerwohnungen, Studio-Apartments und Privatzimmer in europäischen Metropolen einander angleichen – mit wenigen Ausnahmen. Obwohl im vergangenen Quartal eine scheinbare Mietobergrenze erreicht worden ist, haben die stagnierenden Weltwirtschaft und politische Unsicherheiten – wie die sich abzeichnende Brexit-Frist – Immobilien-Anleger bei Neuinvestitionen vorsichtig werden lassen. Dies wiederum führt zu Wohnraumknappheit.

Der Rent Index analysiert die Mietpreisentwicklung von möblierten Privatzimmern, Studios und Einzimmerwohnungen. Der Report konzentriert sich auf die europäischen Städte, die bei internationalen Studenten und Young Professionals besonders beliebt sind: Amsterdam, Barcelona, Berlin, Brüssel, Den Haag, Florenz, Helsinki, Kopenhagen, London, Madrid, Mailand, München, Rotterdam, Stockholm, Turin, Utrecht, Valencia und Wien.

Mietpreisindex für private Zimmer

Durchschnittlicher monatlicher Mietpreis für möblierte Privatzimmer.

DE HousingAnywhere Rent Index Q3 2019 Average Monthly Rental Price Private Room Line Graph

DE HousingAnywhere Rent Index Q3 2019 Average Monthly Rental Price Private Room Table

Mietpreisindex für Studios

Durchschnittlicher monatlicher Mietpreis für möblierte Studios.

DE HousingAnywhere Rent Index Q3 2019 Average Monthly Rental Price Studio Line Graph

DE HousingAnywhere Rent Index Q3 2019 Average Monthly Rental Price Studio Table

Mietpreisindex für Wohnungen

Durchschnittlicher monatlicher Mietpreis für möblierte Wohnungen.

DE HousingAnywhere Rent Index Q3 2019 Average Monthly Rental Price Apartment Line Graph

DE HousingAnywhere Rent Index Q3 2019 Average Monthly Rental Price Apartment Table

Top 3 im Jahresvergleich (Q3 2018 – Q3 2019)

  1. Barcelona verzeichnet erneut den größten Gesamtanstieg der Mietpreise gegenüber dem Vorjahr. Die Preise für Einzimmerwohnungen sind um 8,55 Prozent, für Studio-Apartments um 6,75 Prozent und für Privatzimmer um 7,8 Prozent gestiegen. Barcelona verzeichnete im letzten Quartal 2018 den stärksten Anstieg des vergangenen Jahres. Seitdem flachen die Preise allerdings ab.
  2. Berlin belegt den zweiten Platz: Die Preise für Einzimmerwohnungen sind um 7,41 Prozent, für Studio-Apartments um 7,09 Prozent und für Privatzimmer um 7,76 Prozent gestiegen. Wie in Barcelona flacht jedoch auch hier der Mietanstieg ab – mit einer nennenswerten Ausnahme: Die Preise für Studio-Apartments sind im vergangenen Quartal deutlich um 5 Prozent gestiegen.
  3. Den dritten Platz belegt Brüssel mit einem Anstieg der Mietpreise für Einzimmerwohnungen um 5,42 Prozent, für Studios um 6,81 Prozent und für Privaträume um 7,33 Prozent. Auch hier lässt sich der Anstieg gegenüber dem Vorjahr hauptsächlich auf Preiserhöhungen im letzten Quartal 2018 zurückführen. Derzeit flacht der Mietanstieg ab.

Neue Städte indiziert

Für diesen Bericht wurden 11 neue europäische Städte hinzugefügt, die in früheren Berichten des HousingAnywhere International Rent Index nicht enthalten waren, nämlich München, London, Amsterdam, Stockholm, Kopenhagen, Helsinki, Valencia, Florenz, Turin, Utrecht und Den Haag. Von diesen Städten, von denen einige für ihre hohen Durchschnittsmieten bekannt sind, weisen München und Amsterdam den größten Mietpreisanstieg auf.

Der Mangel an Angeboten trifft vor allem die unteren Preissegmente – und damit besonders Studenten und Young Professionals. Während einige Städte Maßnahmen ergreifen, um zu verhindern, dass die Preise weiter steigen – etwa durch Mietpreisobergrenzen –, übersehen sie oft das eigentliche Problem: das mangelnde Angebot. Deshalb bleibt das Wohnungswesen nach wie vor ein dringliches Problem.

Mögliche Ursachen

Europäischen Städten wie London, Stockholm, Helsinki und Kopenhagen steigen die Mietpreise etwa im gleichen Ausmaß wie in den vergangenen Jahren. Während es noch zu früh ist, zu sagen, wie sich ein Brexit auf die Mietpreise in London auswirken wird, haben andere Städte noch kein Limit hinsichtlich ihrer Mieten erreicht und werden dieses wahrscheinlich auch nicht erreichen, solange sie weiterhin so beliebt bleiben. Seelmann:

Die politische Trägheit bei der Frage nach Entwicklungsförderung von erschwinglichem Wohnen befeuert das Wohnungsproblem in europäischen Städten. In ganz Spanien und insbesondere in Berlin sind Initiativen, die die Immobilienwirtschaft zu neuen Investitionen anregen sollten, aufgrund politischer Unentschlossenheit zum Erliegen gekommen. Trotz Initiativen, die darauf abzielen, den Preissteigerungen ein Ende zu setzen, warnen Immobilienvermittlungen davor, dass der Mangel an Mietobjekten die Situation weiter verschlimmert.

Über den HousingAnywhere International Rent Index

Für diesen HousingAnywhere International Rent Index analysierte HousingAnywhere 88.417 Immobilienangebote, die zwischen Januar 2018 und Juli 2019 auf der Plattform inseriert wurden. Um die Repräsentativität der Daten zu gewährleisten, wurden Immobilien, die bei potenziellen Mietern auf kein Interesse stießen, sowie Angebote, die als Ausreißer gelten, ausgeschlossen. Als zu teuer oder zu billig eingestufte Immobilien wurden für diesen Bericht ebenfalls nicht berücksichtigt, um die Daten nicht zu verzerren. Lediglich Städte, in denen eine ausreichende Stichprobe für eine zuverlässige Datenlage vorhanden war, wurden in den Bericht einbezogen. Bei den Angeboten handelt es sich um Einzelzimmer in Wohngemeinschaften, private Studios und private Einzimmerwohnungen. Dieser Bericht ist auch in Englisch, Spanisch, Italienisch und Niederländisch verfügbar.

Über HousingAnywhere

HousingAnywhere ist die weltweit größte Wohnungsplattform für internationale Studenten und junge Berufstätige mit über 50.000 aktiven Inseraten und über 8 Millionen Nutzern in über 60 Ländern. Über die Buchungsplattform können Mieter direkt mit Vermietern in Kontakt treten und mittelfristige Mietverträge vereinbaren. Mehr als 150 Partneruniversitäten empfehlen ihren Studenten, die HousingAnywhere-Plattform zu nutzen. Das in Rotterdam ansässige Technologie Scale-up beschäftigt 90 Mitarbeiter.

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